Was steckt hinter der „Semantischen Suche“?

Um die Bedeutung der vom Benutzer eingegebenen Suchbegriffe verstehen zu können, muss man folgende Ebenen unterscheiden: zum einen die Absicht oder das Ziel des Benutzers, zum anderen die Beziehungen und den Kontext der Begriffe in der Datenbasis.


Die Informationen im Web bilden sich hauptsächlich aus strukturierten Daten erzeugte Seiten. Viele Anwendungen betten ihre strukturierten Daten meist direkt in die Webseite ein, da die maschinelle Weiterverarbeitung von Webinhalten immer wichtiger wird. Die in HTML integrierten Metaformate bieten Vokabulare für Webinhalte. Besondere semantische Suchmaschinen bilden sogenannte Question-Answering-Systeme, die Fragen, basierende auf den vorhandenen Metaformate, direkt in natürlicher Sprache strukturiert beantworten.

Da sich Mindbreeze InSpire, eine Kombination aus Hardware und vorinstallierter
Such-Lösung, sehr leicht in eine bestehende IT-Infrastruktur integrieren lässt,
war es für die Treibacher Industrie AG eine ideale Lösung. Nach erfolgter
Zustellung der Hardware durch Postversand wurden die IT-Experten der Treibacher
Industrie AG via Online-Meeting von Mindbreeze in das System eingeführt und
einzelne Konfigurationen durchgeführt.

Die Bedeutung der Eingabe

Um herauszufinden was die Eingabe bedeutet, müssen zuerst die lexikalischen Beziehungen zwischen den Wörtern analysiert werden. Die lexikalische Beziehung beschreibt die Bedeutung von Wörtern, Sätzen, Texten und Diskursen.

Der nächste Schritt befasst sich damit, die Bedeutung einzelner Wörter auf die Bedeutung von Sätzen zusammenzuführen. Dies stellt bei natürlichen Sprachen ein schwieriges Problem dar, da die Wortzusammensetzungen meist eine zusätzliche Bedeutung haben, die über die Summe der einzelnen Wortbestandteile hinausgeht (z. B.: Redensarten oder Redewendungen).

Bei der Deutung der Eingaben müssen auch anaphorische Verbindungen berücksichtig werden, die den Verweis eines Satzes auf einen anderen, vorherigen Satz, darstellen.

In der heutigen Zeit ist die durchschnittliche Länge der Suchanfrage sehr kurz, trotzdem müssen die passenden Treffer zu den einzelnen Anfragen gefunden werden. Der Nutzer sollte zu dem in der Lage sein, möglichst schnell und direkt auf eine bestimmt Seite zu gelangen, um sein eigentliches Vorhaben (z. B.: Einkauf von Waren, Herunterladen von Daten,…) im Web erledigen zu können.

Das wichtigste ist neben der Einteilung nach groben Zielen auch noch die Analyse der Problemstellung, um den Benutzer direkte Lösungen anstelle von Treffern liefern zu können. Methoden wie Adaptive Systeme, Open Information Extraction, Entity Linking und Topic Models sollten dabei helfen, aus den Anfragedaten und den Inhalten im Web, Zusammenhänge zu analysieren.

Allgemein betrachtet kann man sagen, dass das Potential zur Weiterentwicklung und Perfektionierung der aktuellen Suchmechanismen noch lange nicht ausgeschöpft ist, denn durch die im Web vorhandene Datenbasis und die vorhandenen Rechenkapazitäten entstehen neue Möglichkeiten der Informationsverarbeitung.

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